Schmuckstück Krawattenklammer

 

Die Krawattenklammer als Schmuckstück für Herren

 

Männer haben es schwer. Allgemein, aber besonders im Falle von Schmuck.

Steht bei den Damen tatsächlich das Schmücken im Vordergrund, geht es bei den Herren doch eher um ein dezentes Untermalen.

Zudem kommen bestimmte Schmuckstücke wie Ohrringe und Armbänder für viele Männer gar nicht in Frage.

Die Auswahl ist demnach überschaubar, und dennoch ist die Chance, einen Fehlgriff zu landen, erstaunlich groß. Selbst die auf den ersten Blick ungefährliche Armbanduhr, wird gern als Indikator für Status und Wohlstand benutzt.

Ein Ausweg findet sich in einem Schmuckstück, dass lange eher stiefmütterlich behandelt wurde. Die Rede ist von der Krawattennadel oder der heute geläufigeren Krawattenklammer.

Tatsächlich findet man(n) in ihr ein Schmuckstück, dass jedem Anlass gerecht wird. Der Zweck einer Krawattenklammer ist es, die Krawatte am Hemd zu fixieren, damit sie beim Vorbeugen oder sonstigen Bewegungen nicht unschön vom Körper absteht. Im Grunde geht es darum, eine gute Figur zu machen und das kann zu keinem Anlass falsch sein.

Die tatsächliche Herausforderung besteht darin, die passende Krawattennadel bzw. Krawattenklammer mit der Kleidung und dem Anlass abzustimmen. Ringe, Manschettenknöpfe und Armbanduhr sollten daher alle im gleichen Farbton bzw. Material gehalten werden.

 

Krawattenklammer zum Anlass passend

 

Festlich

 

Auch wenn Anlässe wie Hochzeiten, Galas oder runde Geburtstage einladen, sich herauszuputzen, ist von übermäßig viel „Bling Bling“ abzuraten.

Mit Diamanten oder Strass besetzte Varianten wirken in der Regel eher billig und geschmacklos, anstatt edel. Den gewünschten Effekt erreicht man jedoch durch vornehmes Understatement.

Detaillierte Relief-Muster, Perlmutt- oder Bernstein-Einlagen wirken stilvoll und unaufdringlich. Etwas extrovertierter kommen Krawattenklammern in Bicolor Gold/Silber daher. Bei dieser Variante sollte es sich in keinem Fall um einen 50/50 Mix der beiden Materialien handeln, sondern eine Farbe sollte immer dominieren, während die Andere nur als Detail in Erscheinung tritt.

 

Casual

 

Auch zu semi-offiziellen Anlässen, ist die Krawattennadel bzw. Krawattenklammer in Kombination mit legerem Sakko und Jeans ein guter Begleiter. Mattes Metall in Silber oder Gold wirkt weniger förmlich und doch elegant.

Dazu bieten sich Relief-Muster wie Schachbrett, Streifen oder Karomuster an. Farbige Einlagen oder Lederelemente, können einen interessanten Kontrast zur Krawattenfarbe setzen. Damit das Gesamtbild nicht zu bunt wird, sollten nicht mehr als drei Farben in einem Outfit kombiniert werden.

Zusätzliche Accessoires, wie Schals wählt man am besten passend zur Krawattenklammer.

 

Symbols

 

Besonders extrovertiert wirken Krawatten mit angeschweißten Details wie Wappen oder Symbolen.

Häufig werden sie auch als Erkennungsmerkmal von Clubmitgliedern genutzt. Dazu zählen beispielsweise Sportvereine oder anderweitige Fanclubs. Ebenso können geliebte Hobbys oder Professionen mit etwa einem stilisierten Fahrrad oder einem Violinen Schlüssel stilvoll nach außen getragen werden.

Da diese Varianten sehr ausdrucksstark sind, eignen sie sich nicht für jeden Anlass, sondern nur dann, wenn ihre klare Botschaft auch erwünscht ist.

Bei einem Bewerbungsgespräch hätten sie demnach nichts zu suchen. In geselliger Runde mit Gleichgesinnten, sind sie jedoch gern gesehen.

 

Die Krawattenklammer ist nur ein kleines Detail, kann die Aussage eines Outfits jedoch maßgeblich beeinflussen. Je nach Verarbeitung und Verzierung hat sie ihren ganz eigenen Charakter.

Wer sich Manschettenknöpfe und Kettchen nicht anfreunden kann, findet daher in der Krawattenklammer den perfekten Begleiter.